06.05.2026, 11:00 Uhr
Universität Wien
Besprechungsraum 4.34
Währinger Str. 29
1090 Wien
Titel: Design-Based-Research: Biologische Prozesse simulieren durch fächerübergreifenden Programmierunterricht
Kurzfassung:
Diese Arbeit beschäftigt sich mit fächerübergreifendem Programmier-Unterricht, welcher nach den Prinzipien eines design-orientierten Forschungsansatzes aufgebaut ist. Es wurden Simulationen zu biologischen Phänomenen mittels blockbasierter Programmie-rung umgesetzt.
Die Forschungsfragen beschäftigen sich damit, wie die Motivation der Lernenden in den beiden Fächern Informatik und Biologie- und Umweltkunde durch einen derartigen Un-terricht beeinflusst wird. Wie der Lernerfolg ausfällt und ob sich geschlechtsspezifische Unterschiede erkennen lassen.
Die Arbeit greift den forschungstheoretischen Hintergrund von Design-Based-Research, Konstruktionsmus und fächerübergreifenden Unterricht auf und versucht diese in den dargestellten Unterrichtseinheiten zu vereinen. Außerdem wird die Relevanz von MINT- und Programmier-Unterricht behandelt und ein besonderer Bezug zu den „21st century skills“ wird hergestellt. Motivation wird als psychologisches Konstrukt vorgestellt und die damit einhergehenden Schwierigkeiten der Messung dieser werden thematisiert.
In dieser Arbeit wird die Motivation der Lernenden mit einem Fragebogen gemessen, welcher nach dem ARCS-Modell der Motivation erstellt wurde. Um die Veränderungen, die der Unterricht herbeiführt, zu messen wurde ein Vor- und ein Nachtest durchgeführt.
Die Auswirkung den der Unterricht auf die Motivation der Lernenden hatte fiel dabei der-artig klein aus, dass von keiner Veränderung gesprochen werden kann. Der erzielte Lern-erfolg der Lernenden kann als moderat beschrieben werden. In beiden Metriken erziel-ten weibliche Lernende bessere Werte als männliche.
